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Forschungsschwerpunkte
Vernetzung von Forschung
Ausblick
Die Gesundheit der Menschen war zu allen Zeiten ein hohes Gut – allerdings ist die Zahl der gesundheitlichen Gefährdungen in den letzten Jahren stark gestiegen und es sind Problemfelder aufgetaucht, die neue Lösungsansätze erfordern.
Die moderne Lebensweise brachte eine massive Zunahme chronischer Erkrankungen, für welche die traditionelle Schulmedizin mit ihren chemischen Pharmazeutika wenig zufriedenstellende Antworten gefunden hat. Allergien, Stoffwechsel- und Darmerkrankungen betreffen bereits mehr als 50% der Bevölkerung und werden in den kommenden Jahrzehnten zu einem enormen Anstieg der Behandlungskosten führen.

Die Forschungsarbeit des Institut Allergosan richtet sich seit über 15 Jahren auf jene Felder der Medizin in welchen jahrhundertealtes Wissen durch modernste wissenschaftliche Arbeit nachgewiesen werden kann

- probiotische Forschung
- Orthomolekulare Medizin
- Phytotherapie
- Spagyrik
- Homöopathie

Besondere Bedeutung hat in den letzten 10 Jahren die Arbeit an probiotischen Zubereitungen gewonnen.
Die Forschungsausgaben des Institut Allergosan wurden dadurch von 10% des Jahresgewinnes im Jahre 1995 auf beachtliche 30 % im Jahre 2005 erhöht.


Seit Jahrtausenden sind probiotische Lebensmittel bekannt. Vor etwa 70 Jahren ist es dann gelungen, probiotische Arzneimittel zu entwickeln. Seit damals spricht man von probiotischer Medizin - also der „Anwendung lebensfähiger Mikroorganismen in ausreichender Zahl zur positiven Veränderung der Mikroflora in einem Menschen.
Diese Arzneimittel der 1.Generation wurden einstämmig produziert, da man über die Bedeutung der mehr als 5000 im Darm befindlichen Bakterienstämme noch nicht Bescheid wusste, Synergismen waren nicht bekannt.
In der 2.Generation wurde berücksichtigt, dass jeder Bakterienstamm eine eigene Aufgabe im Darm übernimmt und sich ihre Wirkung dadurch wechselseitig verstärkt. Man hatte bemerkt, dass man die Leitkeimstämme des Darms zuführen musste, um gute Resultate zu erreichen.
Die 3.Generation konnte auf die Molekulargenetik zurückgreifen. Seither ist es möglich, medizinisch relevante Probiotika für eine bestimmte Krankheit zu entwickeln, sowohl in der Prävention als auch in der Behandlung.

Durch die innovative Fokussierung auf das größte immunologische Organ des Menschen, den Darm, entwickelte sich das Institut Allergosan zu einem weltweiten Spezialisten für medizinisch anwendbare Probiotika, was unter anderem darin seinen Ausdruck fand, dass die Weltorganisation der Gastroenterologen (WGO) die Studie des Institut Allergosan zur Prävention und Behandlung der Antibiotika Assoziierten Diarrhoe in seine Liste der 12 besten Studien aufnahm, da sie absolut seriös und richtungsweisend für weitere Forschung sei.