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Presse

Grundsteinlegung des international erfolgreichen Institut Allergosan

Steirisches Aushängeschild Institut Allergosan baut strahlendes, neues Headquarter in Graz

Das imposante Flaggschiff des pharmazeutischen Instituts Allergosan entsteht auf knapp 12.500 Quadratmetern im Süden vom Graz. Am Donnerstag feierte Gründerin und Firmenchefin Mag. Anita Frauwallner gemein-sam mit dem Grazer Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl die Grundsteinlegung.

Anita Frauwallner ist sowohl privat als auch in Business-Angelegenheiten überzeugte Steirerin und das beweist sie durch ihr erneutes Bekenntnis zum Standort. „Das Institut Allergosan ist zwar ein international tätiges Unternehmen, aber unsere Wurzeln sind ganz klar im Herzen der Steiermark. Hier haben wir unsere Ideen und Visionen entwickelt, hier werden wir weiterforschen.” Auch die mittlerweile mehr als 100 Mitarbeiter, die den Probiotika-Spezialisten zu einem der pharmazeutischen Top-Unternehmen Österreichs gemacht haben, stammen zum Großteil aus der Steiermark.

In der Tat ist das Unternehmen so groß geworden, dass es am alten Standort in der Schmiedlstraße in Graz zu eng wurde. Jedes Jahr wächst der Umsatz zweistellig. „Wir sind von einer Mitarbeiterin im Jahr 2002 auf mittlerweile 115 Teammitglieder angewachsen“, schildert Frauwallner. „Wir wollen unseren Mitarbeitern ein be-geisterndes Arbeitsumfeld zur Verfügung stellen, das ihrem großartigen Engagement entspricht.“

Ab der Fertigstellung im Herbst 2017 stehen den Mitarbeitern auf fünf Stockwerken insgesamt 6430 Quadrat-meter Nutzfläche zur Verfügung, wobei ein besonderer Fokus auf dem Veranstaltungszentrum mit einem Vortragssaal für bis zu 260 Personen liegt. Außerdem werden Seminarräume und Begegnungszonen auf jedem Stockwerk vorhanden sein.

Auch den Grazer Bürgermeister, Siegfried Nagl, freuen die Neubaupläne des Unternehmens. „Anita Frauwallner und das Institut Allergosan sorgen mit ihrer Forschung und ihren Produkten dafür, dass sich bei uns nichts so leicht „auf den Magen“ schlägt! Ihre Ideen und Innovationen strahlen international aus, sichern aber letzt-lich auch in Graz vielen Menschen ihren Arbeitsplatz.“

 

Fokus: Nachhaltigkeit und themenspezifische Architektur

Besonderes Augenmerk legt das Konzept des oststeirischen Planungsbüros Architektur 64 auf die Begrünung von Dach und Fassadenelementen sowie auf Photovoltaikelemente am Dach, die einen wesentlichen Teil des Energiebedarfs liefern und die die Nachhaltigkeit der Firmenphilosophie widerspiegeln. Auch auf das Kernthema des Instituts Allergosan, die Darmgesundheit, haben die Architekten nicht vergessen: Besonderes Highlight des Designs ist eine gewendelte Haupttreppe im Foyer, die den Hauptforschungsbereich des Instituts, den Darm, dreidimensional widerspiegelt.

„Wir bauen hier ein Haus, in dem nicht einfach nur gearbeitet werden soll. Es wird ein Haus der Gesundheit für viele werden”, sagt Frauwallner. Denn am neuen Standort werden nicht nur weiterhin Lösungen für gesundheitliche Problemstellungen entwickelt. Hier sollen auch Besucher Vorträge von renommierten Ärzten und Forschern erleben. „In diesen Räumen sollen Menschen Anregungen erhalten, wie sie ihr Leben in Vitalität bis ins hohe Alter führen können”, sagt Frauwallner.

Endlich…! Die innovative Lösung bei Jucken und Brennen

Diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät) zur diätetischen Behandlung der gestörten Vaginalflora (Dysbiose)

Einfach trinken: Diätetisches Probiotikum bringt die Vaginalflora wieder in Balance – ohne schmierige Zäpfchen oder chemische Keulen.

Viel zu viele Frauen kennen dieses Gefühl: Es juckt und brennt in der Scheide, dazu gesellt sich noch unangenehm riechender Ausfluss… die Scheidenflora ist aus dem Gleichgewicht! Neben unerwünschten Mikroorganismen wie Bakterien und Pilzen, machen sich bei den betroffenen Frauen häufig auch Frust und Verzweiflung breit.

 

Die Vaginalflora der Frau ist ein wichtiger Schutzschild vor schädlichen Keimen. Milliarden von nützlichen Laktobazillen – auch Milchsäurebakterien genannt – sorgen für einen sauren pH-Wert (3,8–4,4) in der Scheide, in dem sich krankmachende Bakterien und Pilze nicht vermehren können. Dieser Schutz ist besonders wichtig, um die gesamten Fortpflanzungsorgane von Frauen gesund und funktionsfähig zu erhalten. Der Aufbau der Vaginalflora erfolgt bereits ab der Geburt durch die orale Aufnahme von nützlichen Bakterien. Diese wichtigen Symbionten kennen exakt ihren Bestimmungsort im menschlichen Körper und finden ihren Platz innerhalb kürzester Zeit.

 

Das empfindliche Gleichgewicht der Scheidenflora gerät jedoch schnell ins Wanken: Grund dafür können zum Beispiel Stress, ein geschwächtes Immunsystem, Medikamente wie Antibiotika, übertriebene Intim-Hygiene oder hormonelle Veränderungen (z.B. durch die Pille, in der Schwangerschaft oder der Menopause) sein. Das reduziert die wichtigen Laktobazillen und in Folge können sich krankmachende Bakterien und Pilze, wie Escherichia coli, Gardnerella vaginalis oder Candida albicans, leicht vermehren – ein Ungleichgewicht = eine Dysbiose entsteht. Durch die Wiederansiedlung der richtigen Laktobazillen wird ausreichend Milchsäure produziert, welche nicht nur Pathogene in der Scheide verdrängt, sondern auch die wiederkehrenden Harnwegsinfekte von Frauen verhindert und die Trockenheit der Scheide innerhalb weniger Tage beseitig.

 

Österreichisches Probiotikum: Orale Anwendung wirkungsvoller Lactobazillen

Bei der Entwicklung des Probiotikums OMNi-BiOTiC® FLORA plus+*, durchgeführt an der Wiener Universitätsklinik für Gynäkologie, war die Auswahl der richtigen Stämme für dieses diätetische Lebensmittel ein wesentliches Kriterium. Ausgehend von 127 relevanten Bakterienstämmen, die Bestandteil einer gesunden Scheidenflora sind, wurde ein schrittweiser Auswahlprozess durchgeführt, um exakt jene 4 Lactobazillus-Stämme zu identifizieren, die nachweislich den stärksten Einfluss auf die Gesundheit der Vaginalflora haben. Die ausgewählten Bakterienstämme sind von Natur aus gegen die Säuren des Verdauungstraktes resistent und hemmen effektiv das Wachstum krankmachender Mikroorganismen wie Escherichia coli, Gardnerella vaginalis, Candida krusei, Candida albicans oder Candida glabrata. Im Darm ebenso wie in der Scheide, wo sie auch den Biofilm dieser Pathogene auflösen und so ein Rezidiv verhindern können.

 

Eine wesentliche Eigenschaft in der Entwicklung von OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ war die orale Anwendbarkeit dieses Probiotikums, denn dies entspricht dem von der Natur vorgesehen Weg, wie Laktobazillen von Beginn des Lebens an den Vaginaltrakt besiedeln. Die Wirksamkeit der oralen Anwendung der 4 ausgewählten Bakterienstämme in OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ wurde in einer randomisierten, placebokontrollierten Studie an 60 teilnehmenden Personen untersucht. Die Studienergebnisse zeigen eindeutig, dass durch die Einnahme des Probiotikums der Nugent-Score1 in der Probiotika-Gruppe hoch signifikant bei 48,5% der Probandinnen verbessert wurde (in der Placebo-Gruppe hingegen nur bei 14,8%). Darüber hinaus konnte in der Probiotika-Gruppe eine über 6-mal höhere Ansiedelung der oral zugeführten Bakterienstämme dokumentiert werden, wie in der Placebo-Gruppe.

 

Zäpfchen adé – Schluss mit unnötigen Reizungen im Intimbereich

Die orale Therapie der dysbiotischen Vaginalflora ist für die zahlreichen leidgeplagten Frauen eine innovative Möglichkeit, ihre Scheidenflora auf natürliche Art und Weise wieder in Balance zu bringen – ohne all jene unerwünschten Effekte, die mit einer lokalen Anwendung einhergehen. Einfach – und natürlich! Ohne auslaufende Zäpfchen und klebrige Kapseln.

 

Welche Vorteile hat die orale Einnahme eines Vaginal-Probiotikums für betroffene Frauen?

  • Einfache und hygienische Anwendung – es werden keine zusätzlichen Keime von den Händen in den Vaginalbereich übertragen
  • Keine zusätzlichen Reizungen durch Applikatoren sowie chemische Stoffe aus Kapsel- und Zäpfchenhüllen
  • Kein zusätzlicher Ausfluss – die Unterwäsche bleibt sauber und die Slipeinlagen im Schrank
  • Während der Periode uneingeschränkt anwendbar
  • Keine Einschränkung beim Geschlechtsverkehr (kein Zeitabstand zur Einnahme erforderlich) und bei der Wahl der Verhütungsmittel
  • Zur Anwendung während der gesamten Schwangerschaft und Stillzeit geeignet

 

1) Der Nugent-Score ist ein Wert zur Diagnose der bakterielle Vaginose anhand eines Abstriches.

 

 

Entlastung für die Leber – aus dem Darm

Diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät) zur diätetischen Behandlung von Leberfunktions-Störungen.

Probiotikum aus österreichischer Forschung als Hoffnungsträger für Leberkranke

Immer mehr Menschen leiden unter Erkrankungen der Leber, insbesondere unter der gefürchteten Leberzirrhose. Für viele Patienten beginnt mit dieser Diagnose ein Wettlauf mit der Zeit, denn ab einem gewissen Punkt sind Schädigungen der Leber nicht mehr reversibel. Doch durch eine engagierte Zusammenarbeit zwischen der Medizinischen Universität Graz und dem Kompetenzzentrum für Mikrobiomforschung am Institut Allergosan gelang nun der Durchbruch: Ein Probiotikum erweist sich als Hoffnungsträger für Leberkranke.

 

Bereits 30 % der Bevölkerung leiden unter Leberproblemen, und entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass vorranging Alkohol die Leber schädigen würde, nimmt vor allem die Anzahl von Patienten mit nicht-alkoholischer Fettleber drastisch zu. Insbesondere übermäßiger Konsum von Zucker, Fett, zahlreichen Medikamenten, aber auch verschiedene Viruserkrankungen, können die Funktion unserer Entgiftungszentrale massiv beeinträchtigen.

Was vielen nicht bewusst ist: Der Darm spielt für die Gesundheit der Leber eine entscheidende Rolle! Eine ausgewogene Darmflora und eine intakte Darmbarriere sind bereits vorab in der Lage, Giftstoffe und Pathogene auszuscheiden und so die Leber zu entlasten. Ist die Darmschleimhaut jedoch geschädigt („Leaky Gut“), gelangen durch die Darmwand vermehrt Schadstoffe in die Pfortader (Vena portae), welche das Blut auf direktem Weg in die Leber leitet und sie mit krankmachenden Substanzen überschwemmt. Dies überlastet die Leber, sie reagiert mit Blutrückstau und Verhärtungen und kann ihren Aufgaben oft nicht mehr uneingeschränkt nachkommen.

 

Grazer Kooperation: Probiotikum verbessert die Leberfunktion

Mit einem vom Grazer Institut Allergosan entwickelten Probiotikum (OMNi-BiOTiC® HETOX*) konnte ein Team der Medizinischen Universität Graz rund um Assoz. Prof. Dr. med Vanessa Stadlbauer-Köllner nun erstmals zeigen, dass winzig kleine Darmbakterien großen Einfluss auf die Leberfunktion nehmen können.

In eine Placebo-kontrollierte, doppelblinde Studie wurden 101 Patienten mit Leberzirrhose, die an der Universitätsklinik für Innere Medizin, Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie in Behandlung stehen, eingeschlossen. Die Patienten nahmen für sechs Monate entweder täglich das speziell für diesen Zweck entwickelte Probiotikum oder ein Placebo und wurden im Anschluss noch für weitere sechs Monate beobachtet. „In der placebokontrollierten Studie verbesserte sich die Leberfunktion derjenigen, die das Probiotikum einnahmen, wesentlich.“, fasst Assoz. Prof. Dr. med. Stadlbauer-Köllner zusammen.

Patienten mit Leberzirrhose weisen generell eine sehr hohe Infektanfälligkeit auf. Umso bedeutsamer ist, dass Parameter (Neopterin, oxidativer Burst), die mit einer gesteigerten Funktion des Immunsystems in Verbindung stehen, unter der Gabe von OMNi-BiOTiC® HETOX einen signifikanten positiven Einfluss des Probiotikums belegen. Dies erklärt auch die verminderte Infektionsrate in der Probiotika-Gruppe (15 vs. 29 in der Placebo-Gruppe) während der Therapie.

Die Verträglichkeit von OMNi-BiOTiC® HETOX und die Therapietreue (98,9% der Dosen wurden eingenommen) waren in der Probiotika-Gruppe ausgezeichnet. Es wurden außerdem keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten dokumentiert, was für diese Hochrisiko-Patientengruppe besonders wichtig ist. Interessant ist auch, dass nur ein Patient in der Probiotika-Gruppe die Studie frühzeitig beendet hat (im Vergleich zu 11 Drop-outs in der Placebo-Gruppe): „Das ist ein deutlicher Hinweis auf eine Besserung der Lebensqualität durch das Probiotikum. Die Patienten gaben auch an, dass sie sich vitaler fühlen und mehr Sozialkontakte haben.“, so Vanessa Stadlbauer-Köllner.

Mag. Anita Frauwallner, CEO und Forschungsleiterin des Institut Allergosan: „Die herausragenden Ergebnisse dieser Studie sind richtungsweisend für die moderne Medizin, in der die Mikrobiomforschung bereits eine maßgebliche Rolle spielt, und ein weiterer Meilenstein für unsere intensive Arbeit seit 25 Jahren.“

 

Ausgezeichnete Arbeit

Bisher gab es keine therapeutische Interventionsmöglichkeit, um die Leberfunktion bei Patienten mit Leberzirrhose zu verbessern. Die Grazer Studie zeigt jedoch eindeutig, dass es mit dem Einsatz spezifisch entwickelter Probiotika wie OMNi-BiOTiC® HETOX erstmals gelingt, eine Verbesserung der Leberfunktion zu erreichen. Das internationale Interesse ist enorm:

Die Studiendaten wurden beim größten Kongress für Hepatologie, der renommierten „Liver Week“ der American Association for the Study of Liver Diseases (AASLD), präsentiert und unter 10.000 eingereichten Arbeiten als herausragendes “Poster of Distinction” ausgezeichnet.

Anita Frauwallner: „Wir konnten zeigen, dass OMNi-BiOTiC® HETOX für die Leber-Gesundheit einen enormen Beitrag leisten kann. Einerseits, weil es an der Ursache der Erkrankung ansetzt, und noch viel bedeutender, weil wir während des Einsatzes von Probiotika nie die schweren Nebenwirkungen verzeichnen, wie das bei Medikamenten der Fall ist. Ein entscheidender Schritt in eine gesunde Zukunft.“

 

 

 

Sabine Oberhauser erhält den Madonna Leading Ladies Award Anita Frauwallner, CEO des Institut Allergosan, übergibt die Auszeichnung

Gesundheitsministerin und Ärztin Dr. Sabine Oberhauser erhielt am 15.9.2015  beim alljährlich stattfindenden Madonna Leading Ladies Award in Wien den prestigeträchtigen Preis in der Kategorie „Gesundheit“. Überreicht wurde der Award von Mag. Anita Frauwallner, CEO und Forschungsleiterin des Institut Allergosan, einem der führenden Zentren für Mikrobiomforschung. „Frau Bundesministerin Oberhauser bewies außerordentlichen Mut und hatte Vorbildwirkung im öffentlichen Umgang mit ihrer eigenen Krebserkrankung, womit sie anderen Betroffenen Hilfe und Inspiration war“, so Anita Frauwallner.

Leading Ladies Award im Bereich „Gesundheit“

Der Leading Ladies Award wird in dieser Kategorie an Frauen vergeben, die im Bereich Gesundheit etwas Außerordentliches geleistet oder einen gesundheitlichen Schicksalsschlag erlitten haben, mit dem sie vorbildlich umgegangen sind.

Die weiteren Nominierten in dieser Kategorie waren die österreichische Augenspezialistin Univ. Prof. Susanne Binder, die durch ihre OP-Techniken Blinden das Augenlicht zurückgibt und die amerikanische Biotech-Unternehmerin Elizabeth Holmes. Die jüngste Selfmade-Milliardärin der Welt erfand einen speziellen Bluttest, der ohne schmerzhaften Einstich es ermöglicht eine Vielzahl an Krankheiten zu scannen.