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Hautprobleme

Gesunder Darm – gesunde Haut

Verdauungsstörungen zählen zu den häufigsten Beschwerden unserer Zeit. Hektik und hastiges Essen schlagen sich auf den Magen, eine ungesunde Ernährung und Bewegungsarmut machen den Darm träge. Dies hat aber auch große Auswirkungen auf unsere Haut, welche den Zustand der Darmschleimhaut außen widerspiegelt.

Wenn der Darm nicht richtig funktioniert, können Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Zink nicht richtig aufgenommen werden, Schadstoffe überschwemmen unseren Organismus und allergische Reaktionen sind vorprogrammiert. Die Folgen - die Haut reagiert mit Pickeln, Akne oder gar mit einem atopischen Ekzem, die Lunge ist überfordert und zeigt dies mit chronischer Bronchitis, Heuschnupfen und Asthma.

In einem gesunden Darm tragen Billionen von aktiven Darmsymbionten dazu bei, dass unser Stoffwechsel funktioniert und unser Immunsystem mit Belastungen umgehen kann, selbst wenn diese genetisch determiniert sind wie bei einer Neurodermitis. Stress, falsche Ernährung oder die zu häufige Einnahme von Medikamenten wie Antibiotika und Cortison zerstören jedoch diese Darmbakterien und machen einerseits den Darm anfällig für Krankheiten und unsere Haut für allergische Reaktionen.

Hilfe kommt hier auf zweierlei Wegen: einerseits durch speziell entwickelte Probiotika, welche Fäulniskeime im Darm bekämpfen, das Immunsystem ausbalancieren und Krankheitserreger wie Pilze zurückdrängen. Andererseits durch genau auf die Bedürfmisse der empfindlichen Haut abgestimmte die Darmschleimhaut aufbauende Vitalstoffe wie Zink und L-Glutamin. Bis heute ist es nirgendwo auf der Welt gelungen, eine hundertprozentige Methode zu entwickeln, mit der diese Krankheit endgültig geheilt werden kann. Kein Wunder, denn die Erkrankung ist multifaktoriell.

Doch es gibt einige Schritte, die sicher zum Erfolg führen.

 

Dieses Konzept basiert auf 3 Säulen:

  1. Die Darmsanierung
  2. Die Bekämpfung der Entzündung
  3. Reduktion der Unverträglichkeiten

Betrachten wir die Haut, so wird uns sehr bald klar, dass sie nicht am Mund zu Ende ist, sie verändert sich bloß und durchzieht dann als sogenannte Schleimhaut unser Körperinneres. Wenn diese Schleimhaut belastet ist - durch falsche Ernährung oder vor allem durch Stress, so zeigt sich dies in Form von sogenannter geringgradiger Entzündung. Früher wurde dies kaum beachtet, da ja an der Außenseite die Entzündung viel offensichtlicher war.

Heute weiß man hingegen, dass eine Abheilung der Haut nur dann möglich ist, wenn gerade der Darm mit seiner unglaublichen Fläche von rund 400 m2 gesund ist. Vorrangig benötigen wir dazu eine intakte Darmflora. Diese Billiarden an winzigen Helfern entscheiden darüber, ob unser Immunsystem funktioniert und somit auch darüber, ob die Neurodermitis einen akuten Schub zeigt oder sich friedlich verhält.

Doch im selben Atemzug muss bereits darüber gesprochen werden, dass möglichst alle Lebensmittel zu meiden sind, auf die vor allem Kinder reagieren. Es sind die Klassiker: Hühnerei, alle tierischen Milcharten, glutenhältige Getreide (Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer) und Nüsse.

Schuppenflechte

Schuppenflechte

Definition der Psoriasis im „Pschyrembel“, dem klinischen Wörterbuch: "Offensichtlich epidermale Stoffwechselstörung mit überstürzter Epidermisbildung. Die Bereitschaft, psoriatisch zu reagieren, wird autosomal dominant vererbt".


Wie das erste Wort der klinischen Definition bereits ganz deutlich zeigt, weiß die Medizin noch zu wenig über diese Hauterkrankung, sie stützt sich auf Vermutungen und sehr unterschiedliche Therapieansätze. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass die klassische Schulmedizin auf diesem Gebiet bisher ohne sichere Therapieerfolge blieb. PUVA Bestrahlungen, Fumarsäure- und Cortisonbehandlungen haben teilweise enorme Nebenwirkungen, jedoch oft nur kurzfristige Erfolge. Damit erlangen naturheilkundliche und ganzheitsmedizinische Methoden zur Behandlung der Schuppenflechte immer größere Bedeutung, viele Patienten wollen ihre Behandlung dann auch selbst in die Hand nehmen. Im Folgenden möchte wir Ihnen einige Möglichkeiten aufzeigen, mit welchen überdurchschnittlich große Erfolge erzielt wurden.

1. Vermeidung auslösender Faktoren

Die Psyche ist entscheidend für die Entstehung eines neuerlichen Psoriasis- Schubs. Präventiv empfiehlt sich tägliche Entspannungsübungen (autogenes Training, Yoga, etc.), bzw. eine Nahrungsergänzung mit pflanzlichen Mitteln, um einer psychischen Überlastung vorzubeugen (z.B. die afrikanische Schwarzbohne, lat. Griffonia simplicifolia).

 

2. Darm-Sanierung

Nicht nur bei offenkundig vorliegenden Verdauungsproblemen (Durchfall, Verstopfung oder chronische Blähungen) sollten Sie eine Kur zur Regeneration der Darmflora machen! Denn die Haut ist auch ein Spiegelbild des Darms.

Probiotische Bakterien können im Darm die geregelte Verdauung (Entgiftung) fördern und den Abtransport alter Fäulnis – und Gärungsstoffe, sowie die Aufnahme aller Vitamine und Spurenelemente fördern, die für eine gesunde Hautneubildung notwendig sind. Zusätzlich kann es von großem Vorteil sein, die Schleimhäute des Darms zu unterstützen in ihrer Regeneration.

 

3. Diätetische Maßnahmen

Die Mehrheit der Betroffenen reagiert mit einer Verbesserung der Hautsymptome, wenn auf Nachtschattengewächse verzichtet wird, speziell Tomate, Melanzani, Paprika und Kartoffel. Gleichzeitig ist es enorm wichtig, in der Ernährung alles zu vermeiden, was Darm und Leber schadet.
Dazu gehören: Alkohol, fette Speisen, hoher Zuckerkonsum

Juckreiz

 

4. Entfernung der Hautschuppen

Dies sollte immer dann erfolgen, wenn sich Schuppen soweit wieder gebildet haben, dass ein Eindringen der Pflegecreme in die betroffenen Hautschichten behindert wird. Am besten in Form eines maximal 10 Minuten dauernden lauwarmen Bades, wobei die Schuppen sanft mit einem Waschlappen entfernt werden. Wichtig ist hier die Beschaffenheit des Shampoos/Duschgels.

 

5. Richtige Hautpflege

Eine richtige Hautpflege sollte folgendes beinhalten:

  • Eine hohe Konzentration an Gammalinolensäure, welche die Zellwände der Hautzellen wieder aufbaut.
  • Natürliche Inhaltsstoffe, die einerseits dazu beitragen, die Feuchtigkeit in der Haut zu halten und damit die schnelle Abschuppung zu verhindern, andererseits durch die kaltgepressten Öle die Haut zu pflegen und ihre Elastizität zurückzugewinnen.
  • Eine angenehme Konsistenz und hervorragende Verträglichkeit
  • Konservierung durch natürliches Vitamin E
  • Frei von Cortison, da so die Hautpflege bzw. Creme lebenslang verwendbar ist

 

6. Juckreiz

Im Bereich der schuppenden Kopfhaut kommt es häufig zu starkem Juckreiz. Die besten Erfahrungen zeigt die Anwendung von Zink, da dieses die Histaminausschüttung und somit den Juckreiz reduziert. Zink ist zudem eines der wichtigsten Spurenelemente unseres Organismus und an mehr als 300 verschiedenen Stoffwechselprozessen unseres Organismus beteiligt, speziell jenen, die für eine gesunde Haut zuträglich sind. Seine besondere Bedeutung für Betroffene mit Schuppenflechte liegt in der natürlichen Förderung eines gesunden Hautaufbaus. Zeolith ist ein ganz spezielles, durch Wasser über Jahrmillionen gereinigtes Lavagestein, das vom Körper nicht aufgenommen werden kann. Es hat eine stark entgiftende „Schwamm-Wirkung“ auf Giftstoffe und Schwermetalle im Körper.

 

7. Entgiftung des Organismus

Da Menschen mit Psoriasis zumeist starke medikamentöse Therapien und langjährige Cortison-Anwendungen hinter sich haben, ist die Entgiftung des Organismus von besonderer Bedeutung. Im kostengünstigsten Fall erfolgt eine solche durch die Zufuhr von 3 l Wasser oder mildem Kräutertee täglich. Weiteres ist eine Kur zur Darmreinigung sinnvoll, die mit einem Rechtsregulat aus verschiedenen Kräutern und effektiven Mikroorganismen durchgeführt werden sollte.


Unser spezieller Tipp:
Gute Erfahrungen haben wir auch mit Huminsäuren gemacht, und zwar speziell bei jenen Psoriatikern, die immer wieder unter weichen Stühlen leiden. Dies ist ein Hinweis auf Toxine, die z.B. nach Infekten nicht aus dem Darm abtransportiert wurden. Huminsäuren sind in der Lage, diese Toxine zu ummanteln und innerhalb weniger Wochen auszuscheiden.

 

8. Stress

Befinden wir uns in einer Stresssituation, setzt das Gehirn innerhalb von Millisekunden Neurotransmitter (Botenstoffe der Nervenzellen) und Stresshormone frei. Ist dies nur für eine kurze Phase lang der Fall, ist Stress nicht wirklich belastend. Bei langanhaltendem oder täglich wiederkehrendem Stress kommt es jedoch zu einer Erschöpfung der notwendigen Stresshormone und der Körper reagiert mit Entzündung, die wir vor allem im Darmbereich und an den Gelenken spüren. In der Folge kommt es zu psychischen, emotionalen und kognitiven Problemen wie Depressionen, Angstgefühlen, Konzentrationsstörungen oder auch zu Suchtverhalten.

 

9. Müdigkeit

Stress, Krankheiten und Umweltgifte erschöpfen die winzigen „Kraftwerke“ unserer Zellen, die sogenannten Mitochondrien. Der Brennstoff, mit dem die Mitochondrien mit entsprechender Energie für hohe Leistungen versorgt werden, ist Coenzym Q10. Es gibt viele Studien, die Coenzym Q10 schützende Eigenschaften gegen freie Radikale zuordnen, sowie erhöhte Leistungsfähigkeit und ein Verkürzen der Regernationsphasen.